Michael Neubert | Teamcoach

Teamcoaching für Unternehmen

Damit ihr nicht nur heute besser zusammenarbeitet, sondern auch morgen mit schwierigen Situationen gut umgehen könnt.

Wenn Rollen unklar sind, Zusammenarbeit ins Stocken gerät oder Veränderungen das Team herausfordern, begleite ich euch dabei, Klarheit zu schaffen und eigene, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Strukturiert, wertschätzend und einfach.

Für Teams von ca. 5 - 25 Personen · Vor Ort in D/A/CH

Manchmal liegt das Problem nicht in der Aufgabe, sondern in der Zusammenarbeit

Vielleicht ist euer Team neu zusammengesetzt. Vielleicht haben sich Aufgaben und Verantwortlichkeiten verändert. Oder eigentlich ist allen klar, was zu tun wäre. Trotzdem funktioniert die Zusammenarbeit nicht so, wie ihr es euch wünscht.

Typische Anlässe für ein Teamcoaching sind zum Beispiel:

  • Rollen, Zuständigkeiten oder Erwartungen sind nicht ausreichend geklärt.

  • Nach einer Reorganisation, einem Führungswechsel oder anderen Veränderungen muss sich das Team neu finden.

  • Spannungen werden spürbar, aber wichtige Dinge nicht offen angesprochen.

  • Entscheidungen dauern zu lange oder Verantwortlichkeiten bleiben hängen.

  • Schnittstellen innerhalb des Teams oder zu anderen Bereichen funktionieren nicht gut.

  • Ein neu zusammengestelltes Team möchte von Anfang an eine gute Zusammenarbeit entwickeln.

  • Ein Führungsteam möchte seine Zusammenarbeit, Kommunikation oder gemeinsame Führung klären.

Dabei muss nicht erst etwas „kaputt“ sein. Teamcoaching kann ebenso sinnvoll sein, wenn ein gut funktionierendes Team den nächsten Entwicklungsschritt gehen möchte.

Nicht die fertige Lösung von außen, sondern Klarheit und eigene Lösungen

Im Teamcoaching arbeitet ihr an eurer eigenen Zusammenarbeit.

Ich helfe euch, genauer hinzusehen, unterschiedliche Sichtweisen sichtbar zu machen und Muster zu erkennen. Ich strukturiere den Prozess, stelle Fragen, spreche auch unbequeme Dinge an und unterstütze euch dabei, Lösungen zu entwickeln, die zu eurem Team und eurem Arbeitsalltag passen.

Das Ziel ist, dass ihr als Team selbst gut funktioniert.

Das kann bedeuten, Rollen und Erwartungen zu klären, Konflikte frühzeitig anzusprechen, Feedback zu verbessern, Entscheidungen anders zu treffen oder ganz grundsätzlich zu vereinbaren: Wie wollen wir eigentlich zusammenarbeiten?

Moderation oder Teamcoaching?

Die Grenze ist nicht immer eindeutig. Entscheidend ist vor allem, woran wir arbeiten wollen.

Was ist der Unterschied zwischen Moderation und Teamcoaching?

Produktiv und wertschätzend zusammenarbeiten. Einfach.

Teamcoaching ist für mich dann erfolgreich, wenn ihr nicht nur eine aktuelle Schwierigkeit bearbeitet habt. Ihr solltet danach auch besser in der Lage sein, zukünftige Herausforderungen selbst zu bewältigen.

Das kann zum Beispiel heißen: Erwartungen sind ausgesprochen statt vermutet. Rollen und Verantwortlichkeiten sind klarer. Schwierige Themen können angesprochen werden, bevor sie zum großen Konflikt werden. Entscheidungen werden nachvollziehbarer getroffen. Unterschiedliche Perspektiven werden nicht als Störung, sondern als Ressource genutzt. Und ihr habt konkrete Vereinbarungen getroffen, die auch nach dem Teamtag im Alltag bestehen können.

Kurz gesagt: Das Team soll mich anschließend weniger brauchen - nicht mehr.

Erst verstehen. Dann gezielt ansetzen.

1. Auftragsklärung

Am Anfang steht ein unverbindliches Gespräch. Was ist der Anlass? Was soll nach dem Teamcoaching anders sein? Wer gehört zum Team? Was wurde bereits versucht?

Gemeinsam klären wir, ob Teamcoaching überhaupt das passende Format ist, und wenn ja, welches Vorgehen sinnvoll erscheint.

2. Vorbereitung

Kein Team ist wie das andere. Deshalb gibt es bei mir kein fertiges Teamcoaching-Programm aus der Schublade.

Je nach Situation gehören zur Vorbereitung weitere Gespräche mit der Führungskraft oder einzelnen Teammitgliedern. Daraus entwickle ich ein passendes Vorgehen für den ersten gemeinsamen Teamtag.

3. Gemeinsam arbeiten

Teamcoaching findet bei mir vorzugsweise vor Ort mit dem gesamten Team einschließlich Führungskraft statt.

Ich schaffe einen klaren Rahmen, in dem unterschiedliche Perspektiven Platz haben, ohne dass wir uns in ihnen verlieren. Wir schauen hin, wo Hinschauen nötig ist, und richten den Blick gleichzeitig konsequent darauf, was künftig anders funktionieren soll.

4. Dranbleiben

Teamentwicklung endet selten um 17 Uhr am Ende eines Workshops.

Je nach Auftrag kann deshalb ein weiterer Teamtag nach einigen Wochen oder Monaten sinnvoll sein. Dazwischen können auch Gespräche mit einzelnen Beteiligten stattfinden - unkompliziert online, wenn das besser passt.

Der Prozess ist so umfangreich wie nötig und so schlank wie möglich.

Systemisch im Hintergrund.
Verständlich in der Zusammenarbeit.

Strukturiert

Ein klarer Auftrag, ein nachvollziehbarer Prozess und ein Blick auf das Ziel geben auch schwierigen Gesprächen Orientierung.

Wertschätzend

Unterschiedliche Sichtweisen dürfen nebeneinander bestehen. Menschen haben gute Gründe für ihr Verhalten, auch wenn es für andere manchmal schwierig ist.

Klar und direkt

Wertschätzung bedeutet für mich nicht, um unangenehme Themen herumzureden. Wenn ich ein Muster oder einen Widerspruch wahrnehme, spreche ich ihn an.

Lösungs- und ressourcen­orientiert

Probleme müssen verstanden werden, aber nicht endlos analysiert. Mich interessiert besonders: Was funktioniert bereits? Was braucht es stattdessen? Und was könnt ihr selbst verändern?

Ich bringe Struktur und einen Blick von außen mit. Die Expertise für euer Team habt ihr schon.

Und manchmal braucht es etwas anderes

Nicht jedes Problem ist ein Teamcoaching-Auftrag.

Bei hoch eskalierten Konflikten kann beispielsweise eine Mediation das sinnvollere Format sein. Therapeutische Themen gehören in andere professionelle Hände. Und wenn ihr vor allem einen unterhaltsamen Teamevent sucht, ist ein spezialisiertes Eventformat wahrscheinlich die bessere Wahl.

Ob Teamcoaching zu eurer Situation passt, klären wir im Erstgespräch. Wenn nicht, sage ich das auch.

Ich trainiere nicht nur die Arbeit mit Gruppen.
Ich praktiziere sie selbst.

Ich bin seit mehr als zehn Jahren als Moderator und Trainer tätig und habe mehr als 1.000 Menschen dabei unterstützt, selbst besser zu moderieren.

Dabei begegnet mir immer wieder die Grenze zwischen zwei Fragestellungen:

Wie können wir dieses Thema gemeinsam gut bearbeiten?

Und:

Wie können wir als Team besser zusammenarbeiten?

Bei meinen Moderationsaufträgen habe ich diese Grenze bisher bewusst gezogen. Wenn Teamentwicklung nicht Teil des Auftrags war, habe ich sie auch nicht nebenbei zum Auftrag gemacht.

Nach meiner Ausbildung in „Systemischer Moderation“ habe ich nun die Weiterbildung „Systemischer Teamcoach & Teamentwicklung“ erfolgreich abgeschlossen und meine praktische Arbeit mit Gruppen gezielt erweitert.

Heute kann ich deshalb beides bewusst voneinander trennen und beides anbieten.

Häufige Fragen zum Teamcoaching

Was braucht euer Team gerade?

Manchmal lässt sich schon in einem ersten Gespräch gut erkennen, wo es hakt und ob Teamcoaching der richtige nächste Schritt ist.

Erzähl mir, was bei euch gerade los ist. Ich stelle Fragen, wir sortieren gemeinsam – und danach wisst ihr, ob und wie ich euch unterstützen kann.

Entscheidung für das richtige Moderationstraining

Gespräch per Telefon oder Zoom und ohne Verpflichtung.

Ich melde mich in den nächsten 4 Stunden mit einem Termin.