Welches Tool für die Videokonferenz?

Aktuelles Update: 15.7.2022

Zoom begrenzt kostenlose Meetings zu zweit jetzt auch auf 40 Minuten. Bisher waren kostenlose Meetings erst ab 3 Teilnehmer*innen auf 40 Minuten begrenzt.

Was bedeuten die Bewertungen und woher kommt der Vergleich?

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl von Videokonferenz-Tools aus der Sicht der Moderator*in für die Anwendung in Workshops sind

  • Breakout-Räume (Gruppenräume) und
  • die Möglichkeit, alle Teilnehmer gleichzeitig zu sehen (Galerieansicht).

Diese Möglichkeiten sind mittlerweile bei allen gängigen Anbietern vorhanden. Deshalb beschränkt sich dieser Vergleich darauf, zu welchen Bedingungen du eine kostenlose Version bekommst. Von den hier vorgestellten verfügen lediglich Slack und TeamViewer Meeting nicht über Breaktout-Räume. Diese Möglichkeit gibt es jedoch in TeamViewer Classrooms. Bei wenigen Anbietern beinhalten die kostenlosen Versionen keine Gruppenräume.

 

Auch wenn die Galerieansicht mittlerweile üblich ist, gibt es noch deutliche Unterschiede in der Anzahl von Personen, deren Videobild man gleichzeitig sehen kann. Außerdem unterscheiden sich die Anbieter wesentlich in der Stabilität der Verbindung. Bei Microsoft Teams wird aktuell noch immer häufig berichtet, dass Teilnehmer*innen nicht mehr von Breakout-Räumen zurück in den Hauptraum gelangen, sondern sich neu verbinden müssen. Bei einigen Videokonferenzsystemen ist die Benutzerführung schwierig. Dazu gehört teilweise, dass es nur englischsprachige Menüs gibt. Daher solltest du auf jeden Fall das Videokonferenztool für deine ganz konkreten Anforderungen testen, bevor du es im Workshop verwendest.

 

Die Aussagen zu "kostenlos bis" beziehen sich auf die dauerhafte Nutzung. Bei den meisten Anbietern gibt es daneben die Möglichkeit, höherwertige und deshalb zahlungspflichtige Lizenzen kostenlos zu testen. In der Regel gilt die "Testphase" für 30 Tage und wird automatisch auf bezahlter Basis verlängert, wenn du nicht selbst aktiv kündigst.

 

Die Bewertung basiert auf eigenen Erfahrungen und Feedback in meinen Online-Moderationstrainings und Online-Workshops, Erfahrungen als Teilnehmer an anderen Veranstaltungen, sowie auf eigenen Tests und öffentlich zugänglichen Informationen von den Videokonferenz-Anbietern.

 

Daneben gibt es noch viele weitere Aspekte zur Bewertung von Videokonferenzanwendungen, wie Datensicherheit, Videoqualität usw., die je nach Einsatzzweck, der Beziehung zwischen den Teilnehmenden und der Art der Nutzung verschieden wichtig sind.

 

Hier geht es zum Vergleich der Online-Whiteboards.

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